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Grundausstattung für die Notfallkommunikation (Bürgernotfunk)

Ein Teilnehmer der Telegram-Gruppe Deutschland funkt! Bürgernotfunk für JEDERMANN fragte mich nach einer Liste, welche Dinge man mindestens für eine Notfallkommunikation benötigen würde.

Damit jeder etwas davon hat, möchte ich Diese in Blog-Form fassen und Jedermann zur Verfügung stellen - ganz im Sinne meiner Initiative. 

Die nachfolgend gelisteten Links sind Beispiele für Bezugsquellen und KEINE Werbung. Die genannten Preise sind ausschließlich zum Zeitpunkt der Artikelerstellung gültig, und können jederzeit anders sein.

Stromversorgung

  • Kurbelgenerator
    • Ausgänge USB-C und 12V
    • Große Handkurbel
    • Beispiel - € 36,99
  • Powerbank
    • möglichst große Kapazität
    • Pass-Through (Entladen, während dem Laden)
    • USB-C und USB Anschluss
    • Beispiel - € 24,90
  • Solarzelle
    • möglichst große Ladekapazität
    • faltbar
    • mit Aufhängemöglichkeit / Aufstellmöglichkeit
    • USB-C Anschluss
    • Beispiel - € 75,99

Kommunikation

  • Notfallradio 
    • UKW-FM, DAB+, Akku und/oder Batterien, USB-C Ladeanschluss
    • Achtung: ASA (Automatic Safety Alert) wäre extrem sinnvoll. 
    • Beispiel - € 59,11
  • Notfunk-Gerät 
    • Paarweise (zwei Stück)
    • VHF & UHF (Freenet & PMR446)
    • USB-C Ladeanschluss
    • programmiert OHNE CTCSS/DCS (Bei der Programmierung kann die Initiative helfen - information@deutschland-funkt.de
    • Beispiel - € 43,72

Sonstiges

  • Taschenlampe mit AA-Batterien - Soviel wie nötig
  • AA-Batterien (keine Akkus) - Soviel wie möglich
  • Teelichte (die Großen halten sehr viele Stunden)
  • Feuerzeug und Streichhölzer
  • Papier
  • Bleistifte, Radiergummi evtl. Spitzer
  • Messer
  • Haushaltsgummis

Dokumente

Neben den persönlichen Dokumenten, welche natürlich immer zur Hand sein sollten, empfehlen wir, folgendes auszudrucken, evtl. zu laminieren, und bereit zu legen:

Fazit

Natürlich kann man die persönliche Notfallausrüstung jederzeit selbst gestalten, wie man will. Doch die hier aufgelisteten Geräte, Dinge und Dokumente können als guter Ausgangspunkt angesehen werden.

Hoffen wir, dass wir dieses niemals brauchen. Aber ein Kommunikationskabel ist schnell gekappt heutzutage - in der Regel immer unbeabsichtigt durch Bagger, dem "natürlichen Feind" jeder Erdleitung. 

"Länge spielt keine Rolle" ;-)

Das die Länge nicht nur beim LKW oder beim Sex eine Rolle spielt, wissen wir alle - mehr oder weniger laugh

In der Hochfrequenztechnik spielt Länge eine massiv Rolle - z.B. bei der Antennenlänge oder der Länge eines Koaxialkabels. Zu letzterem wollte ich einmal wissen, wie sich bei einem LoRa Meshnode (System egal) die Länge des Verbindungskabels zwischen Gerät und Antenne (Koax-Kabel) auf die Sendeleistung auswirkt.

Hierbei habe ich mir die typischen 1,13 mm Kabel (Durchmesser) angeschaut welche von den Herstellern bei LoRa-Antennen mitgeliefert werden, mir von einem Hersteller ein Datenblatt geben lassen  und aufgrund der umständlichen Formel eine Tabelle mit verschiedenen Frequenzen und verschiedenen Kabellängen für 433 MHz, 868 MHz und 2400 MHz (Bluetooth) erstellt, welche in LoRa Meshnodes zum Einsatz kommen. 

Das Ergebnis sieht so aus:

Tabelle DämpfungGanz klares Ergebnis: Es ist nicht so schlimm wie befürchtet - aber ...

  • je höher die Frequenz desto höher die Dämpfung
  • je länger das Kabel, desto höher die Dämpfung

Beide Fakten waren mir als Funkprofi natürlich vorher bekannt - aber nicht die Relationen und Ausmaße für dieses dünne Käbelchen.

Fazit: Jeder, der behauptet, die Länge des Antennenkabels spiele keine Rolle, der hat keine Ahnung von Hochfrequenztechnik. Daher empfehlen wir:

Halte die Länge das Kabels so kurz wie irgendwie möglich!!!

Es sind Kabel verschiedenster Längen verfügbar.

Anhänge:

Ausschreibung: Meshtastic-Notfunkkit

Liebe Community, liebe Mitbürger, liebe Funkfreunde!

Nachdem ich ich mich immer intensiver in das Thema LoRa Mesh hineinhänge, stelle ich habe ich Folgendes festgestellt:

  • Meshcore ist das bessere System für feste Installationen, für vorgefertigte und geplante Netze und für eine feste Infrastruktur, welche man in Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen dauerhaft errichtet.
  • ABER: Meshtastic ist das bessere "Ad-Hoc-System" - also ein System, welches sich ohne eine bestehende Infrastruktur sofort zu einem Notfallnetz zusammenknüpfen lässt, sobald das Ereignis eingetreten ist, und keine Meshcore-Infrastruktur vorhanden ist.

Daher möchte ich zur Förderung des Bürgernotfunks für JEDERMANN folgendes ausschreiben:

Gesucht wird DAS Meshtastic-Notfunkkit für JEDERMANN!

Sprich: Ein System, welches Jedermann aus einem Koffer heraus sofort und ohne Umstände vor Ort betreiben kann - ohne Vorkenntnisse, ohne Vorwissen, lediglich mit einer kurzen Anleitung.

Bedingungen

Das Meshtatsic-Notfunkkit soll folgende Eigenschaften besitzen:

  • EIN Koffer, welcher ALLES beinhaltet, was für den Betrieb eines Ad-Hoc-Meshtastic-Notfallnetz benötigt wird. Nach Möglichkeit soll der Koffer wasserdicht und stossfest aufgebaut sein, um diesen ggfs auch aus einem Hubschrauber abwerfen zu können (aus geringer Höhe natürlich).
  • Der Koffer beinhaltet midenstens einen Text-Client (meine Empfehlung), welcher die Nutzung des Netzes ohne Smart-Device möglich macht.
  • Der Koffer beinhaltet mindestens ein Smart-Device - z.B. abgelegte Smartphones mit funktionierendem Akku (ohne SIM-Karte) und installierter Meshtastic-App.
  • Der Koffer beinhaltet mindestens drei Meshtastic-Nodes mit nRF52840-Controller (meine Empfehlung). Ein Display am Node ist nicht erforderlich.
  • Jeder Node besitzt einen Akku, einen Laderegler und kann über eine USB-Buchse geladen werden.
  • Pro Node liegen bei:
    • Ein Solar-Panel, mind. 10 Watt, USB-Anschluss
    • Eine wetterfeste Antenne (meine Empfehlung), welche NICHT im Wind schwankt (stabiles Signal)
    • Eine Möglichkeit, den kompletten Node in einen Baum zu hängen oder freistehend aufzustellen (Standfläche)
  • Eine bebilderte Bedienungsanleitung, welche in der Lage ist, auch Menschen ohne technischem Hintergrund den Aufbau und die Inbetriebnahme zu ermöglichen. Die verwendeten Schlüssel (siehe unten) sind aufzuführen.
  • Nodes und Clients sollen so konfiguriert werden, dass sie nach dem Einschalten sofort auf einem verschlüsselten Kanal miteinander das Mesh-netz bilden und ohne weitere Konfiguration miteinander kommunizieren.!

Wie ist die Ausschreibung einzureichen?

  • Per Email mit bebilderter  deutschsprachiger Dokumentation an DF0BJ@deutschland-funkt.de
  • Alles ist als Open-Source zu betrachten und darf von Jedermann jederzeit nachgebaut werden.
  • Es muss zwangsweise kein System gebaut werden - aber es muss unbedingt nachbausicher sein!
  • Bitte eine gültige Post-Anschrift nicht vergessen.
  • Einsendeschluss für die Dokumentationen ist der 31.12.2025

Wie wird die Ausschreibung bewertet?

Die Ausschreibungen werden von mir bewertet nach folgenden Kriterien:

  • Wurden die Bedingungen erfüllt?
  • Wie leicht ist das System aufzubauen und in Betrieb zu nehmen?
  • Wie hoch sind die Materialkosten?
  • Wie nachbausicher ist das System zum Jahresbeginn 2026?
  • Bonus: Wieviele Nodes sind tatsächlich enthalten?

Wie wird die Ausschreibung honoriert?

Die Einsender der besten drei Meshtastic-Notfunkkits erhalten als Prämie jeweils zwei Paar RETEVIS RT617 PMR-Handfunkgeräte-Sets mit USB-Ladeschale, Antenne und Akku.

Eine Auszahlung der Prämien ist nicht möglich. Ein Rechtsanspruch auf die Prämien besteht nicht. Eine Prämierung ohne eingereichte Projektdokumentation ist nicht möglich.

Die Bewertung meinerseits erfolgt dann bis zum 05. Januar 2026. Die prämierten Meshtastic-Notfunkkits werden dann zum 6. Januar 2026 von mir hier im Blog vorgestellt. Die Prämien werden im Anschluss kostenfrei an die Gewinner verschickt. 

Nochmals die Timeline:

31.12.2025 - Einsendeschluss Projektdokumentation
05.01.2026 - Ende der Bewertung
06.01.2026 - Veröffentlichung und Prämierung hier im Blog.

Noch Fragen:

Habt ihr noch Fragen zum Thema, so könnt ihr diese gerne stellen an DF0BJ@deutschland-funkt.de

Fränkisches Seenland, 06.12.2025,

Guido, DJ1NG

P.S.: Damit niemand glaubt, ich würde nur große Reden schwingen, werde ich selbst einen solchen Koffer erarbeiten - natürlich ausser Konkurenz. Denn es wäre doch irgendwie seltsam, mir selbst die 6 Funkgeräte zu schenken laugh

Dem Hobbyfunk(er) geht es an den Kragen

Beschränkungen, so weit das Auge reicht

Nun ist es soweit: Die Bundesrepublik Deutschland vergreift sich an Hobbyisten und schränkt die nutzbaren Anwendungen des Hobbyfunks drastisch und dramatisch ein.

Wurde zu Beginn des Jahres bereits der Freenet-Hobbyfunk auf 149 MHz durch die Verfügung 45/2025 massiv "zer-"reguliert (ich berichtete hier und hier), so ist nun der allseits beliebte und verbreitete Hobbyfunk PMR446 (Public Mobile Radio auf 446 MHz) dran. In der neuen Verfügung 91/2025 (Amtsblatt 21/2025) wird dieser ebenfalls (wie bei Freenet) auf den Gebrauch tragbarer Funkgeräte ohne externe Batterieversorgung reduziert.

Damit entfällt ab sofort die Möglichkeit, ein PMR446-Funkgerät im Auto zu verwenden (an 12V-Borspannung) ebenso, wie der Einsatz eines PMR446-Funkgerätes im Rahmen eines Repeaters, eines Gateways (Funk-Internet-Funk) oder allgemein als Basis-Station zuhause.

Beliebige Antennen durfte man hier ja noch nie verwenden, sondern musste immer mit angeklebten Gummiwendelantennen vorlieb nehmen.

Walkie Talkies

Sprich: Die Bundesnetzagentur degradiert PMR446 (ebenso wie Freenet) auf den Gebrauch als Spielzeug ("Walkie Talkies") und verweigert bundesdeutschen Hobbyfunkern die vielfältigen Möglichkeiten, welche solch ein Hobbyfunk bieten kann.

Damit wird ab sofort auch der Funkbetrieb mit folgenden Geräten unmöglich gemacht (quasi das Senden verboten):

  • Midland GB1R (und baugleiche Geräte)
  • Team Mico (Vox) PMR446
  • Team Mico (Vox) Freenet
  • Team Duo Portable 2/70

Es wäre schön, wenn sich die Firma Team Elektronik hierzu auch einmal öffentlich äussern würde, von Alan-Midland mal gar nicht zu reden.

Der größte Schmerz: Repeater / Gateways etc

Die größten Sorgen wird dies aber vor allem den Gateway- und Repeater-Betreibern (z.B. den Besitzern des Herzberg-Relais) in der Bundesrepublik Deutschland bereiten. Haben sie viel Zeit, Mühe und Geld in ihre System investiert, so muss die Technik - bis auf CB-Funk-Umsetzer nun demontiert werden - was die Funk-Gemeinde in der Bundesrepublik Deutschland hoffentlich endlich von ihrer Meinung abbringt, dass die Schuld hierfür nur bei all den "Schwarzfunkern im Freenet" liegen würde.

... und dann war da noch der Notfunk

Eines ist sicher: Die neuesten Flausen, welche der Bundesnetzagentur im Kopf herumspuken, werden sicherlich auch massive Auswirkungen auf das Thema Notfunk / Bürgernotfunk in der Bundesrepublik Deutschland haben. So werden nicht nur die o.g. Funkgeräte vom Markt verschwinden, sondern auch der illegale Einsatz von Amateurfunkgeräten zunehmen.

PMR446-/Freenet-Crossband-Repeater hätten zur Basis eines bundesdeutschen Notfunk-Netzes werden können. Entsprechende Dualband-Funkgeräte gibt es ja bereits schon, welche bei entsprechende legaler Programmierung eine massive Reichweitenerhöhung im Notfall hätten ermöglichen können. Man denke hier an das Ahrtal, in welchem viele Gemeinden abgeschnitten waren und welche man durch den Abwurf einiger weniger Handfunkgeräte und den Aufbau von Crossband-Repeatern auf Hügeln und Bergspitzen wiederum eine lebenswichtige Kommunikationsanbindung an die Rettungskräfte hätte einrichten können.

Jetzt verbleibt für solche Zwecke nur noch der CB-Funk - wenn man nicht in "Ausser-Katastrophen-Zeiten" illegal Funkgeräte betreiben möchte.

Und wieder einmal zeigt sich ...

... dass man in der Bundesrepublik nicht in der Lage ist, zu de-regulieren - also Regularien abzuschaffen - sondern die Zügel für den Bürger immer stärker anzieht. Wenn man bedenkt, dass diese Regierung und ihre Behörde Bundesnetzagentur von den Steuergeldern jener Bürger bezahlt wird, welche sie gerade so massiv gängelt, ist das als Solches sehr erstaunlich.

Holen wir die "Fackeln und Mistgabeln"

.... und reichen wir Widerspruch ein wink

Hierzu habe ich - wie für die Vfg45/2025 - einen Muster-Widerspruch erstellt zusammen mit einer Musterbegründung (siehe nachfolgend.

Wundert Euch nicht: Dieses Mal hat man den Hinweis auf die "nicht-aufschiebende Wirkung" nicht vergessen. Macht aber nichts. Je mehr Widersprüche eingehen, desto mehr muss sich die Behörde damit befassen.

Dateien

Von der "fast" Unmöglichkeit, den Behörden zu helfen und anderen Schwierigkeiten

Enttäuschung auf ganzer Linie

Wir Notfunk-Aktivisten erleben dies immer wieder:

Wir haben tolle Ideen, sind in der Lage diese technisch und taktisch umzusetzen und bieten diese zur öffentlichen Nutzung an – und seitens der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) der Bundesrepublik Deutschland will niemand etwas davon wissen. Wir ernten in der Regel Ablehnung („wir haben alles, was wir brauchen“), massive Arroganz („WIR sind die BOS und wenn Du nicht Mitglied bei uns bist, bist DU gar nichts“), Abfälligkeiten („Spielzeugfunker“) oder gar völlige Ignoranz.

Lediglich wenn ein Angehöriger dieser BOS sich für eine bestimmte Technik begeistert und diese mit einbringt in „seinen Verein“ oder „seine Organisation“, wird die Technik – natürlich auf persönliche Kosten des Mitgliedes – geduldet.

Beispiel: In meiner ehemaligen Eigenschaft als Fachdienstleiter „Information und Kommunikation“ (IuK) in Deutschlands größter BOS-Organisation sowie Gründer und Leiter einer Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UG-SanEL) im Katastrophenschutz habe ich in Ein Einsatzleitfahrzeug ausgebaut. Dieses erhielt auch ein Amateurfunkgerät, um im Katastrophenfall Kontakt zu den Funkamateuren meines Landkreises herstellen zu können. Natürlich musste ich das Funkgerät selbst bezahlen – und es hat niemand weiteren interessiert, dass eine Einsatzeinheit des Katastrophenschutzes diese Kommunikationsmöglichkeit besaß.

„Was nicht von uns kommt …“

Daraus folgt: Wenn eine Idee nicht von den BOS oder auch nur einem ihrer Mitglieder/Mitarbeiter kommt, wollen die BOS hiervon schlichtweg nichts wissen. Selbst Funkfachfirmen, welche diese BOS mit „sicherer Kommunikation“ ausstatten, sind nicht interessiert und verdrehen alleine schon bei der Erwähnung einer Hobbyfunk-Technologie einfach nur die Augen. Man könne damit kein Geld verdienen, heisst es dann nur lapidar.

Dennoch wird die Bevölkerung immer wieder dazu aufgefordert vorzusorgen – wie beispielsweise in der aktuellsten Publikation des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (in welcher das Wort „Bürgernotfunk“ noch nicht einmal Erwähnung findet).

Technik und Ideen ohne Ende

Und dennoch gibt es im Bereich der Hobbyisten und des Amateurfunkdienstes Technologien, von welcher die BOS noch nicht einmal vor der Einführung des TETRA-BOS-Funknetzes (aka „bosnet“) geträumt haben.

Ein paar Beispiele:

  • Internetunabhängige Textübertragung auf Basis von Messenger-Diensten über kurz und weite Entfernungen (aka „LoRa Mesh“ – Longrange Radio als Mesh-Netzwerk) mit extrem kleinen, kostengünstigen und stromsparenden solar-betriebenen Funkeinheiten
  • Digitaler Sprechfunk für lange, mittlere und kurze Distanzen
  • Komplette Datennetzwerke auf TCP/IP-Basis und drahtlosen Verbindungsstrecken können Sprache, Bild und Video bundesweit transportieren – und sind nicht anfällig gegen Erdarbeiten durch Bagger – dem „schlimmsten Feind der Erdverkabelung“.
  • Satellitenfunk in Bild, Video, Ton mit relativ geringem und kostengünstigen Aufwand
  • Auch ohne Satellit können Bilder und Video über weite Strecken übertragen werden.
  • Weitverkehrs-Funkverbindungen auf Kurz- und Ultrakurzwelle für Sprache und Daten – analog und digital
  • Funkverbindungen zu unseren Europäischen Nachbarn in Sprache und Daten
  • Funkverbindungen in der Katastrophe zur Bevölkerung über kurze und mittlere Distanzen
  • Und noch vieles vieles mehr

Und wie bekommen wir jetzt Beides zusammen?

Auf der einen Seite haben wir ambitionierte und moderne Funktechnik (im Gegensatz zum 40 Jahre alten TETRA-BOS-Funk) und auf der andere Seiten finden wir Betonköpfe, Ignoranten und Unwilligkeit, sich von der Bevölkerung, welche man doch schützen soll, helfen zu lassen – in der Regel unter der Begründung des Versicherungsschutzes und der „Ahnungslosigkeit“ der Bevölkerung selbst.

Da gibt es doch eine ganz einfach Idee:

  • Die Bevölkerung – WIR ALLE – baut ihre eigenen Funk-systeme und Funknetze auf – je nach Können und Möglichkeiten.
  • Die Funknetze bauen wir so, dass die Netzstationen Landratsämter, Rathäuser, Feuerwachen, Rettungswachen und Polizeistationen im Notfall erreichen können.
  • Selbst wenn einfach nur ein Funker im Katastrophenfall mal „schnell über die Straße“ läuft, um der Polizei auf der anderen Straßenseite Bescheid zu geben, dass sich hier und dort ein Unfall ereignet hat.
  • Und wenn dann alles zusammenbricht – egal ob als Kommunikationsausfall (geschieht in der BRD fast tagtäglich durch Baggerarbeiten), Stromausfall (Blackout, egal wie Lange) oder anderen wirklich kritischen Notlagen – spaziert man gemütlich zu den BOS (vielleicht einem Katastrophenschutz-Leuchtturm) und bietet dort die eigene Technik zur Nutzung an!
  • Der jeweilige Einsatzleiter wäre ein extrem dummer Mensch, wenn er in der Not diese Hilfe ablehnt.
  • Wenn man diese ganzen Netze und Systeme in Normalzeiten (also ausserhalb von Krisen und Katastrophen) organisiert, systematisiert und vor allem so miteinander koordiniert, dass sich hier alles gegenseitig ergänzt und nichts überschneidet, erreicht man eine echte und wirkungsvolle Hilfe für die Bevölkerung in einer eventuellen Not.

So schaffen wir es, mit unserer Lieblingstechnologie zu arbeiten – und dennoch für die Bevölkerung etwas zu konstruieren, was im Zweifelsfall Leben retten kann.

Fazit

Wer helfen will, kann sich mittels seiner Lieblingstechnologie jederzeit einbringen in ein System, welches in Krisen, Katastrophen zum Wohle der Bevölkerung zur Verfügung stehen wird – und nicht nur im Rahmen „eines Wellfare-Betriebes“ – sondern als echtes Rückfallnetz in der Not!

Darum: Nicht reden – machen!

Beste Grüße, Guido, DJ1NG