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Eine (nahezu) verlustfreie WiFi-Antenne für den Ausseneinsatz

Im Endeffekt will man seine Notfallbox oder sonstige Systeme nicht direkt unterhalb einer Antenne in einem Outdoor-Gehäuse unterbringen, sondern beispielsweise wettergeschützt in einem Gebäude.

Dabei wiederum hat man das Problem, dass die Standard-Antennen der Wifi-Dongles keine Reichweite mehr bringen und man eine Außenantenne auf einem Mast einsetzen will.

Damit man hier nicht in die Falle tappt und die - sowieso schon mickrige - Sendeleistung des Dongels oder des Access Points im Koaxialkabel verloren gehen, zeige ich Euch in einem Video, wie man mittels eines USB-Kabels die Antenne dennoch bis zu 20m weit von der Notfallbox einsetzen kann - ohne nennenswerte Leistungsverluste der Hochfrequenz-Energie.

Liste der im Video verwendete Bauteile (Beschaffungsbeispiele):

Grundausstattung für die Notfallkommunikation (Bürgernotfunk)

Ein Teilnehmer der Telegram-Gruppe Deutschland funkt! Bürgernotfunk für JEDERMANN fragte mich nach einer Liste, welche Dinge man mindestens für eine Notfallkommunikation benötigen würde.

Damit jeder etwas davon hat, möchte ich Diese in Blog-Form fassen und Jedermann zur Verfügung stellen - ganz im Sinne meiner Initiative. 

Die nachfolgend gelisteten Links sind Beispiele für Bezugsquellen und KEINE Werbung. Die genannten Preise sind ausschließlich zum Zeitpunkt der Artikelerstellung gültig, und können jederzeit anders sein.

Stromversorgung

  • Kurbelgenerator
    • Ausgänge USB-C und 12V
    • Große Handkurbel
    • Beispiel - € 36,99
  • Powerbank
    • möglichst große Kapazität
    • Pass-Through (Entladen, während dem Laden)
    • USB-C und USB Anschluss
    • Beispiel - € 24,90
  • Solarzelle
    • möglichst große Ladekapazität
    • faltbar
    • mit Aufhängemöglichkeit / Aufstellmöglichkeit
    • USB-C Anschluss
    • Beispiel - € 75,99

Kommunikation

  • Notfallradio 
    • UKW-FM, DAB+, Akku und/oder Batterien, USB-C Ladeanschluss
    • Achtung: ASA (Automatic Safety Alert) wäre extrem sinnvoll. 
    • Beispiel - € 59,11
  • Notfunk-Gerät 
    • Paarweise (zwei Stück)
    • VHF & UHF (Freenet & PMR446)
    • USB-C Ladeanschluss
    • programmiert OHNE CTCSS/DCS (Bei der Programmierung kann die Initiative helfen - information@deutschland-funkt.de
    • Beispiel - € 43,72

Sonstiges

  • Taschenlampe mit AA-Batterien - Soviel wie nötig
  • AA-Batterien (keine Akkus) - Soviel wie möglich
  • Teelichte (die Großen halten sehr viele Stunden)
  • Feuerzeug und Streichhölzer
  • Papier
  • Bleistifte, Radiergummi evtl. Spitzer
  • Messer
  • Haushaltsgummis

Dokumente

Neben den persönlichen Dokumenten, welche natürlich immer zur Hand sein sollten, empfehlen wir, folgendes auszudrucken, evtl. zu laminieren, und bereit zu legen:

Fazit

Natürlich kann man die persönliche Notfallausrüstung jederzeit selbst gestalten, wie man will. Doch die hier aufgelisteten Geräte, Dinge und Dokumente können als guter Ausgangspunkt angesehen werden.

Hoffen wir, dass wir dieses niemals brauchen. Aber ein Kommunikationskabel ist schnell gekappt heutzutage - in der Regel immer unbeabsichtigt durch Bagger, dem "natürlichen Feind" jeder Erdleitung. 

Es hat begonnen!

Nachdem die US-Regierung sich ab sofort mit Gewalt nimmt, was ihr ihrer Meinung nach zusteht, europäische Staaten wieder einmal die Finger nicht vom Mittleren Osten lassen können und in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland ein Stromkrieg gegen die Bevölkerung gestartet wurde, können wir nun feststellen: Das neue Jahr hat den Beginn des dritten Weltkrieges gebracht.

Daher rufe ich alle Notfunker und Funkamateure in der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich, der Eidgenossenschaft Schweiz sowie dem Herzogtum Liechtenstein und den Königreichen Belgien und Niederlande dazu auf dazu auf, ihre Einsatzmittel auf Einsatztauglichkeit zu prüfen und vorzubereiten. 

Niemals war und ist die Gefahr größer gewesen als jetzt!

Unglaublich, aber wahr: Niemand interessierte sich dafür!

Liebe Community, liebe Mitbürger, liebe Funkfreunde.

Mit dieser Ausschreibung wollte ich den Grundstein legen, LoRa Mesh in den Bürgernotfunk mit einzubringen. Bei allen mir bekannten Gruppierungen von LoRa-Aktivisten habe ich die Ausschreibung verbreitet und verteilt. Zurück gekommen ist: NICHTS!

Keine einzige Einreichung! :-(

Stattdessen Spott, Häme, Verurteilung und Beschimpfungen, wie mir zugetragen wurde.

Mir egal!!!

ICH habe nämlich - wie in der Ausschreibung erwähnt - mein eigenes Meshtastic-Notfunkkit gebaut und zusammengestellt. Dieses habe ich vorläufig hier dokumentiert: http://www.dj1ng.de/notfunk/3lm_material.php

Dieses Kit erfüllt bis auf eine Kleinigkeit (Ein Solarpanel zuwenig) alle von mir in der Ausschreibung gestellten Anforderungen. Neben vier VHF/UHF-Jedermannhandfunkgeräten und einem Amateur-Handfunkgerät enhält dieses Kit vier vollständig konfigurierte und betriebsbereite LoRa Meshtastic-Nodes inklusive vier Batteriepackes (Lithium-Zellen). Damit können die Nodes mittels Aufschrauben der Antenne, Anflanschen der Akkus und Reinhängen in einen Baum sofort ein mehrere Kilometer durchmessendes Meshtastic-Netz bilden.

Zusätzlich enthaltene Nodes können entweder den Netzbereich vergrößern oder als Benutzergeräte fungieren. 

Ich werde den (wasserdichten und aus größrere Höhe abwurftauglichen) Koffer in einem Video im neuen Jahr vorstellen und damit hoffentlich Anregungen geben können, sich selbst so etwas zu bauen.

Übrigens: Meine Gemeinde wird im nächsten Jahr eine LoRa-Meshcore-Infrastrukture, sowie einen LoRa-Meshcom-Repeater erhalten - natürlich alles selbstgebaut. Das Material steht schon bereit. Es war mir nur bisher zu kalt draussen. 

Ich wünsche Dir lieber Leser einen guten Start in einem für Dich und uns alle friedlichen 2026.

Beste Grüße, Guido, DJ1NG, DN1NF
Gründer der Initiative Deutschland funkt! Bürgernotfunk für JEDERMANN

P.S.: Mein Ziel für 2026: Die Notfallbox mit LoRa Mesh zu koppeln, um Notfallboxen miteinander zu vernetzen, diese fernzusteuern und vor allem externe Notrufgeräte per LoRa anzukoppeln!

"Länge spielt keine Rolle" ;-)

Das die Länge nicht nur beim LKW oder beim Sex eine Rolle spielt, wissen wir alle - mehr oder weniger laugh

In der Hochfrequenztechnik spielt Länge eine massiv Rolle - z.B. bei der Antennenlänge oder der Länge eines Koaxialkabels. Zu letzterem wollte ich einmal wissen, wie sich bei einem LoRa Meshnode (System egal) die Länge des Verbindungskabels zwischen Gerät und Antenne (Koax-Kabel) auf die Sendeleistung auswirkt.

Hierbei habe ich mir die typischen 1,13 mm Kabel (Durchmesser) angeschaut welche von den Herstellern bei LoRa-Antennen mitgeliefert werden, mir von einem Hersteller ein Datenblatt geben lassen  und aufgrund der umständlichen Formel eine Tabelle mit verschiedenen Frequenzen und verschiedenen Kabellängen für 433 MHz, 868 MHz und 2400 MHz (Bluetooth) erstellt, welche in LoRa Meshnodes zum Einsatz kommen. 

Das Ergebnis sieht so aus:

Tabelle DämpfungGanz klares Ergebnis: Es ist nicht so schlimm wie befürchtet - aber ...

  • je höher die Frequenz desto höher die Dämpfung
  • je länger das Kabel, desto höher die Dämpfung

Beide Fakten waren mir als Funkprofi natürlich vorher bekannt - aber nicht die Relationen und Ausmaße für dieses dünne Käbelchen.

Fazit: Jeder, der behauptet, die Länge des Antennenkabels spiele keine Rolle, der hat keine Ahnung von Hochfrequenztechnik. Daher empfehlen wir:

Halte die Länge das Kabels so kurz wie irgendwie möglich!!!

Es sind Kabel verschiedenster Längen verfügbar.

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